SPD Landau wünscht ein gutes Neues Jahr

Stadtverband Landau

Der Stadtverband Landau ist der Zusammenschluss der Ortsvereine in Landau Stadt und den Stadtdörfern.

Ansprache von Dr. Maximilian Ingenthron bei der SPD-Stadtverbandskonferenz

Ansprache von Dr. Maximilian Ingenthron bei der
SPD-Stadtverbandskonferenz anlässlich der Nominierung
des Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters

Landau-Mörzheim, 17. Dezember 2021

„Wir haben das Ziel klar vor Augen: Wir wollen und werden die Wahl des Oberbürgermeisters im nächsten Jahr gewinnen.

Diese Wahl ist eine gewaltige Chance für Landau. Ich sage das bewusst voller Zuversicht, auch und gerade in diesen Tagen.

Landau hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gut entwickelt, keine Frage. Landau ist eine Stadt voller Kraft und Kreativität. Eine Stadt voller Menschen, die sich füreinander und für die Stadt engagieren. Darauf können wir aufbauen.

Diese Wahl ist aber auch eine Wegscheide in einer schwierigen Zeit. Wir befinden uns in einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel. Und diese Wahl wird mit darüber entscheiden, wie es in Landau weitergeht.

Wir wollen Landau weiter voranbringen. Wir wollen eine solidarische Gesellschaft. Eine Stadt der sozialen Gerechtigkeit. Eine Stadt der nachhaltigen ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung. Eine Stadt für jedes Lebensalter. Eine Stadt der Weltoffenheit. Eine Stadt mit Zukunft – für alle!

Das heißt, vor allem auch diejenigen in den Blick nehmen, die abgehängt sind oder abgehängt zu werden drohen. Die mit existenziellen Herausforderungen zu kämpfen haben, wirtschaftlich, sozial, gesundheitlich, denen Alter oder Vereinsamung oder gar Ausgrenzung zusetzen.

Das heißt, junge Menschen und ihre Zukunftschancen in den Blick zu nehmen, Familien und deren Bedürfnisse, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Selbstständigen, die älteren Menschen. Sie alle machen Landau aus.

Und sie alle haben das Recht und den Anspruch auf ein gutes und glückliches Leben. Es ist unsere Richtschnur und unser Ziel, mit allen unseren Kräften dafür zu arbeiten, dass das möglich ist. Das muss und wird unser Handeln leiten. Und damit das gelingt, wollen und werden wir viel auf den Weg bringen:

Ich will deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum in Landau! Ich will, dass wir eine Wohnungsbaugesellschaft gründen und künftig das Vorkaufsrecht für bebaubare Grundstücke ausüben. Die Stadt muss ein richtig großer Akteur auf dem Wohnungsmarkt werden.

Ich will mehr Klimaschutz durchsetzen. Wir brauchen so viele PV-Anlagen auf den Dächern wie möglich. Wir brauchen wirkungsvolle und passgenaue Mobilitätsangebote. Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge werden Megaaufgaben der nächsten Jahre sein.

Ich will das Projekt „Soziale Stadt“ umsetzen, die Betreuungs- und Bildungsangebote ausbauen, die regionale Kultur stärken. Eine Initiative für mehr Pflegekräfte starten. Ich werde ein Citymanagement einführen, für lebendige Ortsteile einstehen. Es gibt so viel zu tun!

Ob das gelingt, das entscheidet sich ganz maßgeblich in der Person des Oberbürgermeisters. Der eine klare Linie ebenso braucht wie die Fähigkeit zu Kompromissen und den Willen zur Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger.

Ein Oberbürgermeister muss die Stimme aller Menschen sein. Ich will diese Stimme sein. Ein Oberbürgermeister, der die Sprache der Menschen spricht. Der sie versteht. Der zusammenführt, nicht spaltet.

Der aber genauso auch Haltung zeigt und Farbe bekennt, wenn es drauf ankommt. So wie ich das immer schon im Kampf gegen den Rechtsextremismus getan habe und so wie ich mich jetzt gegen die Coronaleugner und Impfgegner stelle.

Vor uns liegt ein politischer Marathonlauf. Ich bin gut trainiert mit einem Erfahrungsschatz aus über drei Jahrzehnten in der Stadtpolitik. Ich bin fit, diese Verantwortung zu übernehmen.

„Suchet der Stadt Bestes“, so heißt es schon in der Bibel. Aber wir beten nicht nur für sie, sondern wir kämpfen für sie. Wir kämpfen für sie und ihre Zukunft. Unsere Zukunft in einem guten Miteinander.

Und gerade in der Stadtpolitik brauchen wir dringend einen Kurswechsel, damit das Verbindende im Vordergrund steht, der Wettbewerb der Ideen in Wertschätzung voreinander.

Bewahren wir das Gute. Haben wir zugleich den Mut zu Veränderungen. Wagen wir den Aufbruch. Gestalten wir unser Landau. Gemeinsam für alle. Das ist mein Ziel und mein Versprechen.

Packen wir es an! Dann packen wir es! Herzlichen Dank!“

Kandidatur für Oberbürgermeisterwahl 2022 - SPD-Landau wählt Maximilian Ingenthron
Hans-Dieter Schlimmer bei seiner Untersützungsrede für Maximilian Ingenthron

Unter freiem Himmel im Mörzheimer Weingut Alte Kelter wählten am 17. Dezember die Mitglieder des SPD Stadtverbandes Landau Dr. Maximilian Ingenthron zu seinem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Landau in 2022. Mitbewerberin war Jennifer Braun, auch vom Ortsverein Landau. Vorrausgegegangen waren engangierte Reden von beiden.

Die SPD freut sich auf den Wahlkampf, den sie engagiert angehen wird. Wir sind davon überzeugt, dass ein Richtungswechsel dringend notwendig ist und sind uns sicher, dass Dr. Maximilian Ingenthron der zweite Sozialdemokratische Oberbürgermeister der Stadt Landau nach Hans-Dieter Schlimmer sein wird.

In einem weiteren Artikel findet sich die Rede und somit die Ziele von Maximilian Ingenthron.

Geschichtsträchtiger Wahlerfolg: Thomas Hitschler gewinnt Direktmandat in der Südpfalz

Es war ein langer spannender Wahlabend, den wir am Sonntag erlebt haben. Am Ende gab es ein echtes Fotofinish und den Eintrag ins Geschichtsbuch. Bei dieser Bundestagswahl ist es uns als SPD zum ersten Mal ist gelungen, das Direktmandat in der Südpfalz erringen. Thomas Hitschler gewinnt nach einem starken Wahlkampf den Wahlkreis mit 47.900 Stimmen (28,2 Prozent). Zu diesem geschichtsträchtigen Wahlausgang erklärt Thomas Hitschler: "Mein Dank geht an die vielen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer für ihren unermüdlichen Einsatz an den Haustüren, auf den Marktplätzen, an Infoständen, bei Veranstaltungen und vielen weiteren Terminen in der Südpfalz. Das waren mitreißende Wochen und Monate mit einer großartigen Mannschaftsleistung. Jetzt freue ich mich auf die anstehenden Aufgaben und darauf, weiterhin mit ganzer Kraft für die Belange der Menschen und unserer Region zu arbeiten."

"Die Landkarte ist rot!"

Lewentz/Ruland: „Doppelpack der SPD Rheinland-Pfalz – Wahlverlierer-Trio heißt Klöckner-Baldauf-Laschet!“

 

Zum Wahlausgang äußern sich SPD-Landesvorsitzender Roger Lewentz, SPD-Generalsekretär Marc Ruland und SPD-Spitzenkandidat Thomas Hitschler.

 

„Die Landtagswahl famos gewonnen, bei der Bundestagswahl die CDU überflügelt – das ist der Doppelpack der SPD Rheinland-Pfalz in 2021! Was kann es Schöneres geben, als von den Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern so einen überwältigenden Zuspruch zu bekommen. Ein riesengroßes Dankeschön an das gesamte Team der SPD Rheinland-Pfalz für diesen mitreißenden Wahlkampf!“, sagt SPD-Generalsekretär Ruland.

 

Mit 29,4 Prozent der Landesstimmen erzielten die rheinland-pfälzischen Genossinnen und Genossen eines der besten SPD-Landesergebnisse bundesweit. Zudem gehen acht Direktmandate in Rheinland-Pfalz an Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Bei den Zweitstimmen liegt die SPD sogar in 13 von 15 Wahlkreisen vorn.

 

„Die Landkarte ist rot!“, so SPD-Landesvorsitzender Lewentz weiter. „Die phänomenalen Ergebnisse aus den Wahlkreisen im ganzen Land sind außergewöhnlich. Sie stehen für die Stärke der rheinland-pfälzischen SPD, die einen maßgeblichen Anteil am bundesweiten Wahlerfolg hat. Ganz besonders freue ich mich mit unserem Spitzenkandidaten Thomas Hitschler, der zum ersten Mal in der Geschichte die Südpfalz für die SPD geholt hat.“

 

SPD-Spitzenkandidat Hitschler: „Das starke Ergebnis in Rheinland-Pfalz ist der Lohn für einen mitreißenden Wahlkampf und eine großartige Mannschaftsleistung. Gemeinsam im Team haben wir mit vielen jungen Kandidierenden erfolgreich dafür gekämpft, dass Rheinland-Pfalz im Bundestag wieder viele starke sozialdemokratische Stimmen hat und wir so die guten Ideen aus unserem Bundesland nach Berlin bringen können. Dass ich dieses großartige Team im Wahlkampf anführen durfte, war eine große Ehre.“

 

Für die CDU sei das Rheinland-Pfalz-Ergebnis hingegen ein „Desaster sondersgleichen“, so SPD-Generalsekretär Ruland. Erst zum zweiten Mal nach 1998 liegen die Christdemokraten hinter der SPD und unterbieten ihr bislang schlechtestes Landesergebnis nochmal um über 10 Prozentpunkte. „Das Wahlverlierer-Trio von gestern heißt Klöckner-Baldauf-Laschet. Die CDU ist in einem desolaten Zustand – gerade hier in Rheinland-Pfalz. Ich bin gespannt, welche personellen Konsequenzen die rheinland-pfälzische CDU nach dieser Zweifach-Niederlage zieht. Sind die Tage von Frau Klöckner jetzt gezählt?“

 

Mit Blick auf die Laschet-Äußerungen am Wahlabend fragt Ruland: „Was denken eigentlich Wählerinnen und Wähler, wenn sich ein Spitzenkandidat bei dieser Stimmungslage und den historischen Verlusten hinstellt und das Kanzleramt beansprucht? Und: Geht die Laschet-Demontage unter seinen vermeintlichen Parteifreunden jetzt weiter?“

    

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