Bundesförderprogramm für Südpfälzer Schwimmbäder nutzen

„Das Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ ist für die kommunalen Schwimmbäder in der Südpfalz eine große Chance, die vor Ort unbedingt ergriffen werden muss“, erklären die Vorsitzenden der südpfälzischen SPD Jennifer Braun und Mario Daum.

Im Rahmen des Bundesprogramms, das Teil des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität ist, stehen 250 Millionen Euro zur Verfügung. Um die Fördergelder zu erhalten, können Kommunen, egal ob Gemeinde, Stadt oder Landkreis, bis zum 19. Juni 2026 Projektskizzen für geeignete Sportstätten digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen.

„Schwimmbäder gehören zur Daseinsvorsorge, sind soziale Orte und essenziell, wenn es um das Erlernen von Schwimmfähigkeiten geht. Es ist wichtig und richtig, dass zum Erhalt die dringend notwendige finanzielle Unterstützung aus Berlin kommt. Denn die hohen Kosten, die etwa mit den geplanten Sanierungen des LA OLA in Landau und dem Rebmeerbad in Bad Bergzabern einhergehen, sind für die Kommunen vor Ort allein nicht zu stemmen“, so Jennifer Braun und Mario Daum.

Wie die Doppelspitze der SPD Südpfalz auf Nachfrage bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelika Glöckner erfahren hat, werden kommunale Schwimmbäder sowie ihre typischen baulichen Bestandteile und zweckdienlichen Folgereinrichtungen gefördert. Bei Gebäuden steht die energetische Sanierung im Fokus. Bei Freibädern liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Maßnahmen zum Erreichen einer möglichst klimaneutralen Wärmeversorgung beziehungsweise der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien.

Gerade auch mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Bäderlandschaft in Wörth am Rhein ergänzt Mario Daum: „Viele Menschen in unserer Stadt und der Region haben eine starke emotionale Bindung an den Badepark und sind frustriert, dass nach 15 Jahre nichts vorangeht. Wir brauchen daher endlich eine Entscheidung und müssen schnell sein, um ebenfalls von Fördergeldern profitieren zu können. Es wäre fatal, diese nicht zu nutzen.“

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Südpfalz vom 27. März 2026